Im letzten Drittel des KuHerbstes’15 mit zahlreichen Veranstaltungen gab’s für die vielen Besucher/-innen des Herbstkonzertes der Musikkapelle Gramastetten noch einmal Musik vom Feinsten.

An die dreihundertfünfzig Gäste aus nah und fern hatten im wunderschönen Panoramasaal und auf der Galerie des VAZ „Gramaphon“ Platz genommen und freuten sich auf einen musikalischen Mix aus Classic, konzertanter Blasmusik und – speziell im zweiten Teil – einige der schönsten Musicals.

Sie wurden von Gastdirigent Karl Glaser jun. aus Ottensheim und seinem Orchester mit mitreißenden Melodien – u.a. von Julius Fucik, Fritz Neuböck, Philip Sparke, Marvin Hamlisch, Andrew Lloyd Webber und Leonard Bernstein – verwöhnt.

Als Solist/-innen brillierten in Fritz Neuböck’s „Born4Horn“ gleich acht Hörner (Josef Altmüller, Markus Neundlinger und Thomas Pertlwieser – alle MV Gramastetten, sowie Marlene Dumfart, Marlene Koblmüller, Stefanie Leitner, Angelika Reitinger und Maximilian Riefellner – alles Musikschüler/-innen von Karl Glaser jun.) und in Philip Sparke’s „Carnival“ einmal mehr Gerald Hammerschmid mit seinem Saxofon.

Nach der Pause nützte Obfrau Riki Pammer kurz die Gelegenheit, vor einem zahlreichen Publikum die Nachwuchsarbeit des Musikvereines in den Vordergrund zu rücken. So hatte beispielsweise Mario Rammelmüller (Trompete) seinen ersten öffentlichen Auftritt. Weiters erwarben kürzlich Maximilian Burger (Tenorhorn) das Jugendleistungsabzeichen in Bronze   (mit ausgezeichnetem Erfolg) und Marlene Rath (Saxofon) das Jugendleistungsabzeichen in Silber (mit gutem Erfolg). Last not least kann sich auch Kpm. Manfred Kapeller (Tuba) seit Kurzem mit dem Musikerabzeichen in Gold (sehr guter Erfolg) „schmücken“.

In der Conference gab’s wieder eine Abwechslung. Musikvereinsobfrau Riki Pammer blieb die Begrüßung und Verabschiedung der Gäste vorbehalten – die Ansage zu den einzelnen Stücken und die Kommentare kamen heuer aber von OAR RegRat Herbert Loidl (Kulturabteilung Land OÖ und Obmann Kulturausschuss Marktgemeinde Gramastetten), der souverän und informativ durch das Programm führte.

Alles in allem ein in jeder Hinsicht erbaulicher, schöner Konzertabend, der schließlich mit  einer beharrlicher applaudierten Draufgabe („Amapola“ von José Maria Lacalle, arr. Naohiro Iwai) ausklang.

Ein Ereignis, von dem die Zuhörer/-innen sichtlich und hörbar angetan waren und an das man sich gerne zurückerinnern wird.

 

Text: Wolfgang Schneider